33. Kunstausstellung im Amtsgericht Lampertheim

Die Ausstellung ist bis zum 20. Februar 2015 zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 -16 Uhr, Fr 8 - 14 Uhr
Eindrücke von der Eröffnung am 18. November 2014.
Alexander Bergmann: Straßenszene
 

Alexander Bergmann, geboren in Usbekistan, ist nicht nur Künstler, sondern engagiert sich auch als Lehrer, Erzieher, Sozialpädagoge, Kulturschaffender und Lokalpolitiker. Er gestaltet auf vielfältige Weise mit Leidenschaft, mit allen Kräften und den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln den Ort, an dem er lebt und arbeitet, den Stadtteil Jungbusch mitten in Mannheim. Alexander Bergmann hatte bereits seit frühester Kindheit Freude am kreativen Schaffen, belegte in der Schule Kurse in Zeichnen und Malen. Er erlernte den Beruf des Schlossers, malte nebenher Plakate für Kinoreklamen und bestand die Prüfung an der Kunstakademie Taschkent, belegte schließlich Fernkurse in Zeichnen, Malen und Fotografie an der Kunstuniversität in Moskau und wurde nach Abschluß seiner Ausbildung Lehrer für Bildende Kunst und technisches Zeichnen. Seine Vorbilder sind Rembrandt und Willi Sitte. Die Bilder von Alexander Bergmann sind dem Realismus zuzuordnen, gelegentlich sind impressionistische und expressionistische Einflüsse zu sehen. Er arbeitet vorzugsweise in Öl, greift auch gerne zu Gouasche, Acrylfarben und auch Aquarellfarben. Zur Erzeugung von Strukturen verwendet er feinen oder groben Sand. Er malt auf Papier, Leinwand, Sperrholz und Schiefer. Seine Themen sind Ökologie, Kritik am rücksichtslosen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen, Landschaften, Menschen und lokale Themen aus dem Stadtteil Mannheim - Jungbusch. Zahlreiche Ausstellungen in Usbekistan und Mannheim.

Alexander Bergmann: Lavendel
Alexander Bergmann: Insel Jungbusch
 
Roland Falkenhagen: Artuswald, Bretagne
 

Roland Falkenhagen, in Ludwigshafen/Rhein geboren, hatte schon in der Kindheit Spass am Zeichnen. Sein überdurchschnittlliches Zeichentalent, das auch in der Schulzeit entdeckt wurde, führte zur Berufswahl des Bauzeichners und später im Jahre 1961 zum Abschluss des Architekturstudiums. Mehrere erste Preise bei nationalen und internationalen Architekurwettbewerben legen für sein Talent Zeugnis ab. Die Malerei hat Roland Falkenhagen immer begeistert und er hat sich zeitlebens autodidaktisch weitergebildet. Von den alten Meistern verehrt er ganz besonders Caspar David Friedrich und Claude Monet und vor allen anderen Carl Spitzweg. Roland Falkenhagen versteht es meisterlich Licht und Schatten so zu setzen, das seine Bilder von einer bestechenden Tiefenwirkung sind. Die Themen sind Menschen, Portraits, Natur, Landschaften. Seine Motive findet er auf Reisen nach Marokko, der Bretagne und Korsika. Er liebt die Natur, melancholische Stimmungen, Romantik und den Kampf der Elemente Wasser, Erde, Luft. Schwerpunktmäßig verwendet er Ölfarbe, aber auch Pastellfarben und Aquarellfarben. Seit 1989 verschiedene nationale Ausstellungen, z. B. regio-art im Mai 2014 in Herxheim.

Roland Falkenhagen: Küste mit Felsen, Bretagne
Roland Falkenhagen: Gasse in Chefchaouen, Marokko
 
Vladimir Smahtin: Gelber Himmel
 

Vladimir Smahtin wurde im Jahre 1955 in Moskau geboren. Bereits in der Schule wurde sein Talent dadurch unterstützt, dass man ihm die Gestaltung der Wandzeitung anvertraute. Während seines Chemiestudiums folgte er dem Ruf einer seiner Lehrer, der selbst Künstler war, mit nach Sibirien zu gehen, um sich dort der Kunst zu widmen. Er begann schließlich an der Moskauer Kunstakademie Frunskaya zu studieren um professioneller Kunstmaler zu werden. Dieses Studium bricht er ab und bildet sich autodidaktisch weiter. Mitarbeit in einem Moskauer Atelier und die gesellschaftlichen Veränderungen in der Sowjetunion beeinflussen seinen Werdegang und machten ihn zu einem bedeutenden russischen Künstler der Gegenwart. Seit 1995 lebt er mit seiner Familie in Ludwigshafen, wo er auch arbeitet. Er verehrt die großen Expressionisten, besonders Otto Dix. Seine Themen, die er bearbeitet, sind vielfältig und ändern sich, wie das Leben und der Mensch sich ändern. Menschen stehen im Zentrum seines Schaffens, aber auch Landschaften, Stillleben und Häuser.Vladimir Smathin malt mit Leib und Seele in glutvollen, kräftigen, dick aufgetragenen Farben. 1989 gelang ihm der Druchbruch als internationaler Künstler mit der Ausstellung im Haus am Checkpoint Charlie.

Vladimir Smahtin: Liegende
Vladimir Smahtin: Sechs Schirme
 
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