31. Kunstausstellung im Amtsgericht Lampertheim

Die Ausstellung ist bis zum 21. Februar 2014 zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 -16 Uhr, Fr 8 - 14 Uhr
Eindrücke von der Eröffnung am 26. November 2013.
Gabriele Huth - Lichtblick
 

Gabriele Huth fand erst spät, im Jahre 2001, zur Malerei. Sie eignete sich autodidaktisch die Aquarellmalerei an. Im Jahre 2009 hat Frau Huth bei dem Besuch eines Ölmalkurses des Künstlers Herdin Radtke, einem der besten europäischen Stillleben Maler, in SW Frankreich in der kleinen Ortschaft St. Pompon, etwas Neues entdeckt. Radtke entwickelte einen neuen Malstil, den sogenannten Pomponismus, bei dem drei Elemente besonders wichtig sind: das Licht, die Materie, die Phantasie, wobei das Licht die Seele des Bildes ist. Gabriele Huth setzte Ihre Ausbildung fort bei der Wormser Malerin Anita Reinhard, die - großformatig, farbexplosiv, manchmal auch sanft - versucht Gefühle und Empfindungen zu vermitteln. Die Malerphilosophie, angenehme Empfindungen beim Betrachter zu erzeugen, wird von Frau Huth fortgesetzt. Ihren letzten Ausbildungsschritt machte die Künstlerin 2013 während eines Aufenthaltes auf Mallorca bei der holländischen Künstlerin Gemma Leys. Sie erlernte dort das Malen mit Temperafarben. Gabriele Huth ist Mitglied in der Bürstädter Künstlervereinigung, wo sie seit 2003 regelmäßig an den Gemeinschaftsausstellungen teilnimmt. Weitere Ausstellungen in Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach, Heppenheim und Bürstadt.

Gabriele Huth - Flut
Gabriele Huth - Ewiges Eis
 
Elvira Müller - Begegnung
 

Elvira Müller, die bereits im Mai 2009 in Lampertheim ausstellte, ist seit 1996 Mitbegründerin und Vorsitzende der Künstlergruppe St. Leon - Rot. Am Beginn der künstlerischen Karriere widmete sich Frau Müller der Aquarellmalerei. Sie malte fast 10 Jahre Aquarelle in Verbindung mit Collagen. Ihre Tehmen: Landschaften, Blumen, Menschen und Musikinstrumente, die sie stark abstrahierte. Mit dem Beginn der Ölmalerei eröffneten sich für sie neue Möglichkeiten, wie Art des Farbauftrages, Form, Größe, Feinheit des Pinsels, Werkzeuge wie Spachtel, Kamm und Walze kommen zum Einsatz. Ihren Farb- und Formphantasien waren nun deutlich weniger Grenzen gesetzt. Knallige Farben stehen im Vordergrund und die Formate wurden zunehmend größer, zum Teil zweiteilige Gemälde. Von den Expressionisten beeindruckt, kam die Künstlerin in einem lang andauernden Abstraktionsprozess (2009 - 2013) zu ungegenständlichen Kompositionen. Formen und Farben werden gegeneinander gesetzt, Techniken ausprobiert und kombiniert, Strukturen auf vielfältige Weise erzeugt und in einen Kontext gebracht. Die Auseinandersetzung mit dem Bild ist dann erst beendet, wenn alle Formen und Farben eine Harmonie bilden - oder wenn die gewünschten Gegensätze klar hervortreten.

Elvira Müller - Abstraktion
Elvira Müller - Mohn 2
 
Günter W. Kalt - Malediven
 

Günther W. Kalt, geboren 1935 in Worms, lebt heute in Bobenheim - Roxheim. Sein künstlerisches Talent wurde auf einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme zum Werbeassistenten entdeckt - Herr Kalt ist geprüfter Sparkassenbetriebswirt. In den Jahren 1962 / 1963 besuchte Herr Kalt die Akademie für Werbung / Marketing in Bonn und Stuttgart, wo er von namhaften Professoren zur Schaffung von Materialbildern (Collagen) ermuntert wurde. Während seines beruflichen Lebens bis zu seiner Pensionierung besuchte er immer wieder Seminare, Volkshochschulkurse, Malferien, Malstudien an nationalen und internationalen Einrichtungen der Kunstgestaltung und Kunstbildung. Herr Kalt findet in der Natur Anregungen zu seinen Werken, wobei er nicht die bildschöne Natur einfach kopiert. Er schafft vielmehr eigenständige, expressive Schöpfungen, die mit künstlerischen Mitteln die Intensität des Naturerlebnisses sichtbar machen und verstärken.

Günter W. Kalt - Unterwasserwelt
Günter W. Kalt - Vor dem Lagerfeuer
 
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