28. Kunstausstellung im Amtsgericht Lampertheim

Die Ausstellung ist bis zum 3. August 2012 zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 -16 Uhr, Fr 8 - 14 Uhr
 
Geflutet,  Elsa v. Blanc
 

Elsa v. Blanc, in Frankfurt/M. geboren, lebt seit 2006 in Obertshausen-Hausen. Sie hat sich 2010 der Mühlheimer Künstlerkolonie angeschlossen, in deren Atelierräume sie die Möglichkeit hat, Bilder in extrem großen Formaten zu erstellen. Elsa v. Blanc, die bei sich schon sehr früh die Neigung zur Malerei bemerkte, traf in der Grundschule auf eine Freundin, deren Eltern Künstler waren, so dass in Ihr der Wunsch erwachte, selbst eine Künstlerin zu werden. Sie arbeitete jahrzehntelang in der Werbebranche und erlernte die Grundlagen des Zeichnens bei dem Münchener Maler Theo Scherling, den Umgang mit Farbe bei der Malerin Margarete Gebauer und später die Vertiefung bei der Kunstdozentin Edith Bachmann-Kranz. Frau v. Blanc arbeitete mit verschiedenen Techniken und ist sehr experimentierfreudig. Ihre Werke reichen von Aquarell bis hin zur plakativen Malerei, bis 2001 bevorzugtes Malmittel Gouache, ab 2002 eine neue Stilrichtung: abstrakt, gegenständlich sowie experimentell in Acryl. Ihre Bilder werden im Entstehungsgang von Stimmungen beeinflusst. Die Werke sind ausdrucksstark in ihrer Farbigkeit, mit kraftvollen Elementen, die mit weichen und sensiblen Übergängen kombiniert sein können.

Gebündelte Energie, Elsca v. Blanc
 
Ein Tropfen Zeit, Elsa v. Blanc
 
 
Das Mädchen, das die Zeit vergaß, Kurt A. Hammer
 

Kurt A. Hammer, geboren in Frankfurt/M., erlernte den Beruf des Möbelschreiners und arbeitete nach seiner Gesellenprüfung 41 Jahre lang bei den Frankfurter Verkehrsbetrieben. Seit 2008 lebt er im Ruhestand und hat nun viel Zeit zur Ausüberung der Malerei gewonnen. In seiner Kindheit durfte er dem Frankfurter Maler Erich Dittmann über die Schulter schauen und er bekam den Wunsch, selbst Künstler zu werden. Kurt A. Hammer ist ein Autodidakt, der zwar seine Talente in Kursen und Lehrgängen schult und weiterentwickelt, vieles von der Qualität seiner Kunst jedoch selbst an der Leinwand durch Versuch und Irrtum lernt. Sein künstlerisches Schaffen begann eigentlich erst in der Mitte seines Lebens, vor etwa 20 Jahren. Eine erste Ausstellung im Betrieb seines Arbeitgebers fand großen Zuspruch und wurde ein Riesenerfolg. Das Sprektrum seiner Arbeiten ist außerordentlich vielseitig: Stillleben, Landschaften, Akte, Portraits und Karikaturen. Er malt Öl auf Leinwand, fertigt Zeichnungen und Radierungen an. Die Motive sind dabei sehr phantasiereich. Dies sieht man an den surrealistischen Gemälden in dieser Ausstellung. Neben der Malerei findet sich bei Herrn Hammer ein weiteres Talent: das Schreiben von Erzählungen und Romanen, die von ihm selbst auch illustriert werden.

Geburt eines Kondus in der Turmstadt, Kurt A. Hammer
Der Traum, Kurt A. Hammer
 
 
 
Gewitter über der Namib, Karin Luft
 
Karin Luft, 1948 in Offenbach am Main geboren, entdeckte ihre Liebe zur Malerei bereits in der Oberstufe des Gymnasiums. Hier erlernte sie den Umgang mit Ölfarbe. Ihre ersten Werke waren Kopien großer Maler wie Paul Cezanne und Max Ernst. Karin Luft studierte in den Jahren 1968 - 1972 Deutsch und Kunstpädagogik, wandte sich jedoch erst im Jahre 1995 wieder der Malerei zu und besuchte verschiedene Kunstakademien. An der letzten Akademie absolvierte sie ein Grundstudium für Bildende Kunst bei Prof. Wolf Wrisch. Die Künslerin arbeitet vorzugsweise in Acryl und experimetiert mit verschiedenen Maltechniken. Schwerpunkte sind dabei Städte und Menschen. Im Mittelpunkt stehen die Städte New York und Frankfurt/M. mit ihren unverwechselbaren Skylines, wobei die Bilder in intensiven Farben, interessanten Formen und starken Hell-Dunken-Kontrasten gemalt werden. Bei genauerer Betrachtung entdeckt man Städte ohne menschliches oder pflanzliches Leben. Es wird eher eine bedrohliche Atmosphäre vermittelt. Karin Luft begründete 2009 zusammen mit Kurt A. Hammer, Elsa v. Blanc und Dieter Weiß die Künstlergruppe PENTART.
 
Künstler, Karin Luft
 
tuaGreen, Angelika Weith-Johnson
 
Angelika Weith-Johnson, 1953 in Kaiserslautern geboren, ist seit 2011 Mitglied der Mühlheimer Künstlerkolonie. Sie entstammt einer kreativen Familie und bezieht ihrerseits aus dem Zusammenleben mit Ihren Kindern Kraft und Inspiration für ihre Malerei. Nach dem Studium der Visuellen Kommunikation und Design arbeitet sie heute als freie Mitarbeiterin in der Werbebranche und findet in der kreativen Malerei Ausgleich und Entspannung vom operativen Geschäft. Für Frau Weith-Johnson gilt das Malen als Ausdruck aller Emotionen - immer und überall. Ihr Idol ist Pablo Picasso. Die Künstlerin taucht ein in die Welt der Gefühle und fängt Formen und Verbindungen ein. Es entsteht gewissermaßen ein Malen mit geschlossenen Augen. Pflanzen, Tiere und Menschen bekommen durch diese abstrakte, gefühlsbetonte Art einen durchaus erotischen Ausdruck. Klänge, und Schwingungen sind der Künstlerin ein wichtiger Bestandteil der Entstehung eines Ausdrucks, berauscht durch den Fluss der Farben und Formen. Die Verwendung von Acrylfarbe verleiht dem Ausdruck noch Stärke und Farbgewalt.
bud, Angelika Weith-Johnson
 
Vywamus Angelika Weith-Johnson
 
 
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