27. Kunstausstellung im Amtsgericht Lampertheim

Die Ausstellung ist bis zum 24. Februar 2012 zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 -16 Uhr, Fr 8 - 14 Uhr
Eindrücke von der Eröffnung am 8. November 2011.
 
 

Elke Walter lebt und arbeitet in der Nähe von Frankenthal, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Das künstlerische Talent wurde ihr vermutlich in die Wiege gelegt ( ihre Eltern beschäftigten sich auch mit der Malerei ), jedoch zunächst nicht gefördert . Erst nachdem ihre Kinder groß waren, im Jahr 1995, begann Frau Walter zu zeichnen und aquarellieren. Sie besuchte regelmäßig Malkurse, um ihre Fähigkeiten auszubauen. Mit anderen Malern nimmt sie an Studienaufenthalten z..B. im Elsass, am Gardasee, in Sizilien, Venedig, Ostsee oder an der Mosel teil. Grundbestandteil ihrer Bilder ist immer das Gegenständliche, Details verschwimmen, manchmal bis zur Abstraktion. Die Bilder sind jedoch weiterhin erkennbar. Das Malen bedeutet für Frau Walter ein "Eintauchen in die Natur". Blumen, enge Gassen, Hafenansichten oder andere Blickfänge lassen die Motive lebendig werden. Die Stimmung entsteht durch wenige, gezielt gesetzte Pinselstriche nach dem Prinzip: Weniger ist mehr. Frau Walter ist Mitglied im "Altstadt-Atelier" in Neustadt/Weinstraße und Mitglied des Kunstkreises Gerolsheim.

Rote Blumen
 
 
Putten im Heylshof
 

Gabriele Koblitz, gebürtige Wormserin, lebt und arbeitet in Lampertheim-Hofheim. Nach dem Abitur studierte sie zunächst BWL und arbeitete 5 Jahre in diesem Beruf, bis sie schließlich 1985 durch ein Schlüsselerlebnis zur Malerei kam. An der Sommerakademie Trier nahm Frau Koblitz an einem Tusch-Zeichenkurs bei Prof. Joe Allen, einem schottischen Künstler und Spezialist der Malerei des Diffusen teil. In weiteren 5 Jahren studierte sie an der FH Hannover im Fachbereich Kunst und Design mit Schwerpunkt auf Textil- und Oberflächendesign. Gabriele Koblitz arbeitet heute als selbstständige Designerin, ist aber auch freischaffend künstlerisch tätig. Die Künstlerin beschäftigt sich intensiv mit der Arbeitsweise des spanischen Künstlers Antoni Tapies (Jahrgang 1923). Dies war wegweisend für ihre Reliefbilder, die durch einen mehrstufigen Arbeitsprozess entstehen, bei dem zunächst ein leicht reliefartiger Untergrund geschaffen wird. Dieser verstärkt durch seine Dreidimensionalität Farbwirkung und Bildaussage. Der Reliefcharakter schafft die Basis für bleibende Eindrücke, für Formen, für Tiefgründiges. Verarbeitet werden in den Bildern Impressionen, Erlebnisse, Erinnerungen. Zufälliges spielt eine große Rolle - wie im wirklichen Leben - es wird Raum gelassen für Unerwartetes, Unvorhergesehenes.

Wiesengeister
Sonnenreich
 
 
 
Clows mit Gitarre
 
Jurij Galusinskij, 1957 in Moskau geboren, beteiligt sich bereits zum dritten Mal an der Kunstausstellung mit Werken aus seinem Atelier in Heidelberg. Sein außergewöhnliches Talent wurde bereits in der Schule entdeckt und von seinen Lehrern gefördert. Der Künstler hatte eine harte Auslese zu bestehen, bevor er an der Kunsthochschule in Moskau studieren durfte. Er arbeitete danach in einem Moskauer Touristikunternehmen als Dekorateur, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Von 1987 - 1991 arbeitete er gerne als Karikaturist und Porträtmaler auf dem Arpat in Moskau und lernte dort einen westlichen Geschäftsmann der Musikinstrumentenbranche kennen, der sich von ihm zeichnen lies. Durch seine Freundschaft kam Jurij Galusinskij nach Deutschland und fasste in Heidelberg fuß. Seit 1996 arbeitet er als frei schaffender Künstler. Der Leitgedanke seines Schaffens ist, den inneren Klang der Formen und Farben zum Ausdruck zu bringen. Er will die Seele des Betrachters treffen, Emotionen wecken und etwas von der Erregung des Künstlers während der Entstehung eines Bildes auf den Betrachter übertragen.
Sonntag früh
 
Komposition mit den Häusern
 
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