25. Kunstausstellung im Amtsgericht Lampertheim

Die Ausstellung ist bis zum 25. Februar 2011 zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 -16 Uhr, Fr 8 - 14 Uhr
Eindrücke von der Eröffnung am 16. November 2010.
 
Schmuckarbeiten
 

Margret R. Gruber, Künstlername MARO, geb. 1953 in Saarbrücken, lebt und arbeitet mit ihrem Mann seit 2008 in Mettenheim auf dem linken Rheinufer in der Nachbarschaft der Rheinfähre Gernsheim - Eich. Die Künstlerin beeindruckt durch eine große Begeisterung allem Neuen gegenüber. Sie ist vielseitig interessiert und begabt, Neugier ist ihre Triebfeder. Frau Gruber reist gerne und findet auf ihren Reisen Inspiration und Anregung durch fremde Kulturen und einzigartige Menschen in ihrer uns fremden Welt. Sie unternahm zahlreiche Studienreisen u. a. nach Frankreich, Österreich, Spanien, England und die USA. In New York erhielt Frau Gruber wichtige Impulse durch die Galeristen Debbie Lee und Steven H. Shapiro und dem Topfotographen der Agentur Magnum Bruce Gilden. Seit 1985 arbeitete sie bis in das Jahr 1990 ausschließlich mit Ölfarben auf Leinwand. Danach, seit 1992 Werke auf Seide, aber auch dann andere Materialien und Gebiete, wie Entwurf von Zimmerbrunnen, Bühnenbilder, Leuchtkörper, Werke auf Acrylglas und Aquarelle, Mischtechnik, Fertigung von Schmuck und Keramik. Frau Gruber auf einen bestimmten Stil festzulegen, ist fast unmöglich, da sie sich während ihres künstlerischen Schaffens als ALLROUND KÜNSTLERIN entwickelt hat. Es zeichnet Frau Gruber aus, Dinge genau zu sehen, Fragmente zu entdecken, zu bewahren und diese in der Kunst der Malerei darzustellen. Sie selbst sagt: Kunst zeigt DAS was wir kennen, SO wie wir es nicht kennen. So kann es sein, dass der Betrachter ihrer Bilder immer wieder Neues und Überraschendes entdecken wird.

 
Leo
 

Günter Hornung, 1958 in Köln geboren, war Schüler des Mannheimer Kunstpädagogen und Performance-Künstlers Tom Ferritsch. Obwohl er vielleicht lieber Malerei studiert hätte, ergab sich der traditionelle Weg: Jura Studium in Heidelberg und Mannheim, berufliche Entwicklung zum Vertriebsleiter in der Baubranche, Heirat, Kinder, Familie, Hausbau, so dass die künslerische Ausbildung zunächst ruhen musste. Im Jahr 2005 setzte er seine Malausbildung bei Friedhelm Boomers, Dozent in Karlsruhe und Landau, fort. Seit einigen Jahren arbeitet Herr Hornung in seinem Atelier in Gerolsheim/Pfalz an seinem großen Themenzyklus URBANITY - MOBILITY - SPORTS INSIDE, und fühlt sich dabei am meisten von den Impressionisten beeinflusst. Sein Ziel ist, den Augenblick des Geschehens in Bildern festzuhalten. Alle Bilder aus den angegebenen Themenzyklen geben gleichermaßen Erlebtes wieder. Der entscheidende Augenblick steht im Zentrum der künstlerischen Betrachtung. Es entsteht der Eindruck, die Zeit sei angehalten und der Betrachter wird zum Augenzeuge des Geschehens. Durch seine zweite Leidenschaft, der Fotografie, definiert der Maler seine Bilder, die oft auch eigene Schnappschüsse zur Vorlage haben. Die Materialien des Künstlers sind Acryl auf Leinwand und Aquarell auf Bütten. Dabei unterstützen besonders Acrylfarben bei der mehrschichtigen Anwendung die Art seines Malens durch die Erzeugung von Bildtiefe indem eine deutliche Pinselführung, feine Linien und Reflexe in Weiß und Schwarz angewendet werden. Zu den bisher genannten Themenbereichen sind in den letzten Jahren noch weitere hinzugekommen wie SAVE THE WORLD und ARBEITSWELTEN, in denen er sich mit Umweltverschultzung und das Leben als Baustelle auseinandersetzt.

Colmee  (Skiabfahrer)
Torro IV
 
 
Sommersonnennachmittag
 
Petra Lang, geb. 1955, lebt und arbeitet mit ihrem Mann in Oftersheim bei Schwetzingen. Im Hauptberuf ist sie als MTA in der Forschung Universitätsfrauenklinik Heidelberg tätig. Die Malerei bertreibt sie als Hobby. Als vielseitig interessierter Mensch besuchte sie schon in ihrer Jugend Museen, Vernissagen und war von Werken alter Meister wie Franciso de Goya und auch Salvador Dali beeindruckt. Vor 10 Jahren bekam sie Lust, sich selbst der Malerei zu widmen und besuchte die Abendakademie, Mal- und Atelierkurse bei namhaften Künstlern der Rhein-Nekkar Region folgten. Am meisten faszieniert Frau Lang die Acrylmalerei, wobei sie mal pastös mal lasierend malt, vorzugsweise in Blautönen. Ihre Bilder, neben Acrylbildern auch Aquarelle scheuen zum Teil das Eindeutige und real abgebildete Thema. Es wird dadurch dem Betrachter viel freier Raum gelassen und eine Differenzierung fällt nicht immer leicht. Wenn Petra Lang am Anfang eines Bildes steht, ist nicht immer sicher, wohin die Reise geht, Die Künstlerin genießt es, sich beim Malen zu entspannen und während des Schaffens einen FLOW zu bekommen, der das Bild entstehlen lässt.
Friedliche Oase
 
Das Mirakel
 
 
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