24. Kunstausstellung im Amtsgericht Lampertheim

Die Ausstellung ist bis zum 20. August 2010 zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 -16 Uhr, Fr 8 - 14 Uhr
Eindrücke von der Eröffnung am 18. Mai 2010.
 
weiblicher Torso, bewegt
 

Simon Hof, geb. 1967 in Mannheim machte nach dem Besuch der Realschule (mittlerer Reife 1983) eine Konditorlehre. Neben seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Lesen, gesellte sich noch das Bedürfnis, etwas mit den Händen zu gestalten. Aus Mangel an Materialien hat er gezeichnet. Dies ließ sich z. B. bei seiner Konditorlehre, dem Zeichnen einer Tortenoberfläche anwenden. Material, wie Marzipan half ihm Figuren oder filigrane Blüten zu gestalten. Diese Erfahrung führte ihn zur Idee, sich in der Richtung des Gestaltens mit den Händen weiterzubilden. Er machte auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nach und studierte in Mannheim Grafik-Design, wo er verschiedenen Kunstbereiche kennen lernte. Nach dem Studium versuchte sich der Künstler in der Metallbearbeitung, lernte aber dann das Material Ton zu schätzen. Verschiedene Techniken wie Rakubrand, Steinzeug mit Oxyden oder Keramik und Glas werden umgesetzt in Geometrische Körper wie Spiralen, Kegel und Torsi. Simon Hof nahm an zahlreichen Ausschreibungen und Ausstellungen in Rheinland-Pfalz sowie in Frankreich teil.

Bodenlampe
 
 
Rotes Farbenspiel
 

Günter W. Kalt, geb. in Worms, lebt heute in Bobenheim - Roxheim. Herr Kalt machte mit 20 Jahren einen Lehrabschluß als Sparkassen- und Bankkaufmann und wurde mit 25 Jahren geprüfter Sparkassenbetriebswirt. Sein Talent zur Kunst wurde während einer beruflichen Weiterbildung zum Werbeassistent und an der Akademie für Werbung und Marketing in Bonn und Stuttgart entdeckt. Während des ganzen beruflichen Lebens bis zu seiner Pensionierung besuchte er immer wieder Seminare, Volkshochschulkurse, Sommerakademien u. a. an nationalen und internationalen Einrichtungen der Kunstgestaltung und Kunstbildung. Seine Motive sind schöne Landschaften, Blumen, Wasserfälle, Vulkanausbrüche, Windböen die er reichlich auf Reisen ins Tessin, Allgäu, Bodensee oder auf Lanzarote findet. Er kopiert aber diese Naturschönheiten nicht, sondern er schafft eigenständige, expressive Schöpfungen, die mit künstlerischen Mitteln die Intensität des Naturerlebnisses sichtbar machen und verstärken. Der Maler vertraut allein auf die Kraft der Acrylfarben, die er in seinen Bildern in starken Kontrasten zwischen warmen und kalten Farbtönen einsetzt.

Olivenhain i. d. Provence
Rapsfeld
 
Frau mit Kind
 
Rita Rössling, geb. 1958 in Lorsch, begann 1985 mit einem Studium der Psychologie in Heidelberg, danach studierte sie an der Freien Kunstschule Mannheim. Seit 1994 ist sie Mitglied im BBK und in der Künstlergruppe 79 in Heidelberg. Ihre Werke waren bereits bei zahlreichen Ausstellungen - national und international - zu sehen. Bei den Bildern von Frau Rössling erkennt man, dass die Farbe pastos mit großzügigen Pinselschwüngen auf die Leinwand gebracht wird. Diese Wirkung, wie von Kinderhand gemalte Elementarzeichen, ist von der Künstlerin so beabsichtigt. Dieses zeichenhafte Schattenbild als Teil für das Ganze repräsentiert das Lebenszentrum des Menschen, seinen Geist und seine Seele. Im Laufe der Zeit setzte sich Frau Rössling neben der Malerei noch mit weitere künstlerischen Bereichen wie Zeichnungen, Collagen, Fotografien und Manipulationen von Bildern am Computer auseinander. Ihre Bilder drücken einerseits Lebensfreude aus, zeigen einen Einklang zwischen Welt und Ich, andererseits aber auch Vergänglichkeit und offenbaren ihre Überzeugung, dass in jedem Vergangenen der Keim zum neu Entstehenden liegt. Die PC-Arbeiten stellt die Künstlerin in Kooperation mit ihrem Ehemann Stefan Umhey her.
Losgelöst
Zeichnung mit Gedicht
 
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