22. Kunstausstellung im Amtsgericht Lampertheim

Die Ausstellung ist bis zum 14. August 2009 zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 -16 Uhr, Fr 8 - 14 Uhr
Eindrücke von der Eröffnung am 12. Mai 2009.
 
Titel: Störfaktor
 

Die kanadische Malerin und Zeichnerin Jurate Batura Lemke, geb.1948 in Würzburg als Kind litauischer Flüchtlinge, wanderte mit ihren Eltern zunächst nach Australien, einige Jahre später nach Kanada aus. Sie studierte 1969-73 in Toronto an der Kunsthochschule "Ontario College of Art" und der Pädagogischen Hochschule. Anschließend Weiterbildung als Portraitmalerin am "Artists' Workshop". Erstes bedeutendes Werk war die Erstellung des Bühnenbildes am Etobicoke Collegiate Institute und Ilustrationen zum Buch "Berühmte Litauische Frauen" von M. und V. Anysas, das in Toronto erschien. Sie ist Kunsterzieherin am Litauischen Gymnasium in Lampertheim Hüttenfeld und leitet verschiedene Zeichen- und Malkurse. Seit 1998 Dozentin an der Volkshochschule Lampertheim. Regelmäße Aufenthalte in Toronto. Dort vertreten von Westmont Gallery.

Das Prinzip ihres künstlerischen Schaffens ist die Stilpluralität. Schwerpunkte sind dabei Tuschefederzeichnungen, Ölgemälde, Aquarelle, Collagen und Mischtechniken. Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen: Kunstmuseum Vilnius, Litauen, Parish of Resurrenction, Toronto, Kanada. Eines ihrer Gemälde wurde dem damaligen litauischen Staatspräsidenten Vytautas Landsbergis sowie dem Außenminister V. Usackas und dem jetztigen Staatspräsidenten V. Adamkus überreicht.

ohne Titel
Amaryllis
 
Tanzende
 

Elvira Müller, geb. 1954 in Rot - jetzt St. Leon-Rot, studierte von 1973 - 1976 Kunst und Mathematik an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg. Sie ist seit 1976 im Schuldienst tätig. Elvira Müller widmete sich seit 1989 zunächst der Aquarellmalerei in Verbindung mit Collagen. Themenbereiche waren vor allem Landschaften, Blumen, Menschen und Instrumentenbilder, die sie stark abstrahierte. Die Ölmalerei eröffnete ihr neue Möglichkeiten, ihren Farb- und Formphantasien waren hier keine Grenzen gesetzt. Elvira Müller war während Ihres Studium von den Expressionisten beeindruckt. Über Ihre expressionistischen Anfänge kam sie in einem langwierigen Abstraktionsprozess zu ungegenständlichen Kompositionen. Formen und Farben werden gegeneinandergesetzt. Die abstrakten Bilder sind der informellen Malerei zuzuordnen. Die Malerin arbeitet aus dem Gefühl heraus, lässt ihre Bilder aus sich heraus fließen. Die Bildfindung geschieht während des Arbeitsprozesses. Am Ende setzt sie sich mit dem Bild auseinander und gibt ihm den letzten Schliff. Eindrücke, die Elvira Müller aus der Natur und Umwelt erhält, werden expressiv umgesetzt. Menschen , z. B. Frauen, werden in verschiedenen Posen stark abstrahiert wiedergegeben. Gruppen und Einzelausstellungen im Schloss Neckarbischofsheim, Schloss Schwetzingen, Rathaus Reilingen, Technologiepark Heidelberg u. a.

 
Parisienne
 
Der Dipl.-Ing. Walter Ullrich, geb. am 22.08.1965 in Neustadt an der Weinstraße, lebt in Seeheim Jugenheim. Seine Leidenschaft ist die Schwarz-Weiß-Fotografie. Die Freude am Fotografieren entdeckte er mit 18 Jahren, als er die Idee hatte, Fotos von der reizvollen Figur seiner Freundin zu machen, zunächst in Farbe. Doch schließlich, wie der Zufall so wollte, es war kein Farbfilm mehr, sondern nur ein Schwarzweiß-Film vorhanden, stellte er fest, daß ihm "Schwarzweiß" mehr gestalterische Möglichkeiten bot. In seiner eigenen bescheidenen Dunkelkammer experimentierte er mehr als zwei Jahre. Seine Fotomotive vorzugsweise weibliche, unbekleidete Körper. Seine nun ansehnlichen Ergebnisse förderten seinen Tatendrang und brachten Walter Ullrich zur Teilnahme an Schwarz-Weiß-Fotowettbewerben, bei denen er alle Plätze (von Platz 150 bis Platz 1) erreichte. Ausstellungen mit provokanten Themen wie "Abtreibung §218" oder die "Frau in der Kirche" folgten, danach Ausstellungen in Designbüros, Arzt-Praxen oder Boutiquen, bis hin zu einer "Multi-Visionsbilder-Show. Heute fotografiert Walter Ullrich Digital. Mit geschickter Beleuchtungstechnik werden hauptsächlich weibliche Körper in Verbindung mit Accessoires wie z. B. Austernschalen, Schmuckbrosche oder Netzstrümpfe in Szene gesetzt.
Mont Blanc
Savoir vivre
 
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