21. Kunstausstellung im Amtsgericht Lampertheim

Die Ausstellung ist vom 25. November 2008 bis zum 27. Februar 2009 zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 -16 Uhr, Fr 8 - 14 Uhr
Eindrücke von der Eröffnung am 25. November 2008.
Geschichte des Vereins
 
Elsa von Blanc
 

Elsa von Blanc, geb. in Frankfurt a.M., begann sich schon in Ihrer Jugend für die Malerei zu interessieren. Sie lebt und arbeitet in Obertshausen. Die Künstlerin nahm zunächst Unterricht in Aquarellmalerei, erlernte dann die Erstellung von Steindruck-Lithographien und Kaltnadel-Radierungen. Ihre neue Stilrichtung ist die experimentelle Acrylmalerei und Mischtechnik. Das breite, künstlerische Spektrum erstreckt sich in erster Linie auf die Themen Menschen, Landschaften, Gräser und Blumen. Elsa von Blanc bezeichnet ihre Stilrichtung als "abstrakten Realismus", was eigentlich ein Widerspruch in sich ist. Viele der themenbezogenen Bilder sind so abstrahiert, dass der Betrachter die Möglichkeit hat, seine Phantasien schweifen zu lassen, sie anzuregen und heraus zu fordern. Die Künstlerin hatte verschiedene Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen z. B. in Seligenstadt, Obertshausen, Neu-Isenburg.

Elsa von Blanc: Violette Tulpen
 

Lenka Ďuranová, 1980 in der Slowakischen Republik geboren, befasste sich schon sehr früh mit der Malerei und besuchte 10 Jahre lang die Kunstschule Zilina als Schülerin von Daniela Stefanatná. Zunächst konzentrierte sich die Künstlerin auf Tuschezeichnungen, seit 2004 setzt sie vermehrt auf Farben, um ihre Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern. Charakteristisch für die Arbeiten von Frau Ďuranová sind intensive, kräftige Farben und kontrastreiche Kompositionen. Die ins Abstrakte tendierende Gestaltung der Motive reduziert die Dinge auf ihr Wesentliches. Als Ausdrucksmittel dienen der Künstlerin spezielle Struktur gebende Verfahren, die wesentliche Konturen der Motive hervorheben und ihren Arbeiten den persönlichen Stil verleihen. Die aktuellen Arbeiten bezeichnet Lenka Ďuranová als "Experimente einer trügerisch schönen Dream-PopArt", da sie versuchen, ihre tatsächlichen oder erwünschten fiktiven Trauminhalte wiederzuspiegeln. Seit 2005 präsentiert die Künstlerin ihre Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen in der Region Rhein-Main und in Frankreich und Oberösterreich.

Lenka Duranová: dream yesterday
Lenka Duranová: Spinnennetz
 
Dieter Weiss
 
Dieter Weiss lebt und arbeitet in Frankfurt. Er ist seit 1970 künstlerisch tätig mit Tintenmalerei, Faserzeichnungen, Skizzen und surrealistischer Kunst. Seit 2000 sucht Weiss auf den Spuren des Dadaismus nach einer eigenen Kunstrichtung. Diese besteht darin, Gegenstände der Gegenwart, die eine Vergangenheit besitzen oder auch eine eigene Lebensgeschichte haben, durch Montage von realen Gegenständen in Kunstwerke zu verwandeln. In diese Metamorphose lässt Weiss Dachpappe, Eisenbahnschwellen, Handytastaturen, Parkuhren, Bügelbretter und viele Gegenstände, die unsere Gesellschaft nicht mehr benötigt, sowie auch Naturmaterialien wie alte Kacheln, Kork, Sand oder Dornen einfließen. Die Arbeiten des Künstlers sind Malereien, Schweißarbeiten sowie Montagen und Skulpturen jeglicher Art. Weiss sieht sich selbst als zeitgenössischer Objektkünstler und nennt seine Stilrichtung "Spirit of Art", da die Ideen zur Ausführung einen Geist benötigen, der die Gegenstände in Kunst umwandelt. Der Künstler will mit seinen Werken, die er hier präsentiert, provozieren, neurgierig machen, zum Nachdenken anregen und zum kontroversen Diskutieren einladen. Die Werke zeigen, dass Kunst nicht trocken und ideenlos sein muß. So kann das eine oder andere Objekt auch zum Schmunzeln anregen. Dieter Weiss hatte ab 2005 unzählige Einzel- sowie Gruppenausstellungen in Bibliotheken, Einkaufszentren, alten Schlössern und Firmen.

 

Dieter Weiss: Arche Noah
Dieter Weiss: Samenmänner
 
Jörg Engelhardt: Jazz
 
Jörg Engelhardt, geb. in Wupperthal, lebt in Obertshausen und begann 2001 als Autodidakt mit der Malerei. Es folgten erste Arbeiten an Objekten aus Stahl und Holz, und schließlich 2004 erste Schwarz/ Weiß-Aufnahmen. Das Spektrum des Künstlers reicht von einfarbigen, minimalistischen Arbeiten bis hin zu Exponaten mit sehr vielfältigen und kräftigen Farben. Als Malgründe benutzt Engelhardt in erster Linie Leinwände, es kommen aber auch Papier, Malplatten, eine Holztafel oder auch Glasscheiben zu Einsatz. Der Künstler ist auch hinsichtlich der Farben sehr variabel. In erster Linie verwendet er Acrylfarben; es kommen aber ebenso gut Lacke, Kreiden, Wachse, Pigmente, Aquarellfarben oder Tuschen zur Anwendung. Jörg Engelhardt arbeitet auch auf sehr unterschiedlichen Formaten: von kleinsten Papierarbeiten in 15 x 20 cm bis zu Arbeiten auf Leinwand in einer Größe von 1 x 3 Meter. Seit 2006 hatte Engelhardt zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, überwiegend im Rhein-Main-Raum. Seine bisher größte Ausstellung mit über 60 Arbeiten war im Fraport Airport Conference Center.
 
Jörg Engelhardt: jcorazón mío!
Jörg Engelhardt: Splash
 
zurück