17. Kunstausstellung im Amtsgericht Lampertheim

Die Ausstellung ist vom 14. November. 2006 bis zum 16. Februar 2007 zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 -16 Uhr, Fr 8 - 14 Uhr
Eindrücke von der Eröffnung am 14. November 2006.
 
 

Marina Volkova wurde in St. Petersburg geboren und studierte dort an der Muchina-Kunsthochschule für Industrie-Design. Nach ihrem Diplom als Industrie-Designerin war die Künsterin zunächst freiberuflich bei verschiedenen Verlagen in St. Petersburg als Grafikerin und Illustratorin tätig. Volkova illustrierte über 30 Bücher, gestaltete ca. 40 CD- und Schallplattenhüllen und entwarf Firmenlogos für russische Firmen. In die Zeit ihrer beruflichen Tätigkeit in Russland fällt auch ihr Eintritt in den russischen Künstlerverband. Seit 1996 lebt und arbeitet die Künstlerin in Heidelberg.

Sie ist Mitglied im Verband für Bildende Künste BBK in Baden-Württemberg und hatte zahlreiche Einzelausstellungen, überwiegend im süddeutschen Raum. Mit ihren Arbeiten will Frau Volkova die Gefühle des Betrachters anrühren und verstärken.

"Das Bild übt einen Einfluss auf Geist und Seele aus, es erlaubt, die geheimsten und verborgensten Tiefen dessen zu berühren, was im täglichen Leben nicht zum Schwingen gebracht wird. Die Oberfläche eines Bildes verwandelt sich in etwas, das auf den Menschen einwirkt, ihm Luft und Licht gibt, ihm etwas gibt, das in der heutigen Zeit in uns fast erstickt ist. Das Komprimieren der Gefühle, der Durchbruch über Grenzen der gegebenen Realitäten, die Überwindung der Grenzen der endlichen und dem Untergang geweihten und - letztendlich - nicht die Mitteilung einer Botschaft, sondern die Weitergabe von Kraft an den Betrachter - das ist, wonach ich strebe." (Marina Volkova)

 

Elena Mokina, in Sotschi am Schwarzen Meer geboren, besuchte während ihrer Schulzeit die Kunstschule in Sotschi. Sie studierte zunächst in Rostow on Don, dann in St. Petersburg im staatlichen Haus der Architekten. Seit 1996 lebt und arbeitet die Künstlerin in Ludwigshafen. Mit ihren Arbeiten, die Malereien des Expressionismus und des abstrakten Expressionismus umfassen, hatte Elena Mokina seit ihrer Zeit in St. Petersburg zahlreiche Ausstellungen. Sie beschäftigt sich in ihren Bildern mit den Themenbereichen: menschliche Beziehungen im Allgemeinen, dem Leben des Geistes und der Materie wie philosophischen Überlegungen von der Natur der Dinge.

Die Gemälde zeigen die Verbindungen verschiedener Welten und ihre Vorstellungen von unserem Universum. In ihren Bildern werden reale Formen mit abstrakten kombiniert, wobei manche Bilder eine geometrische oder plastische Dominante in der Formbildung haben. In jedem Bild entsprechen Idee, Form, Farbe, Technik, Motiv und Experiment dem Gefühl der Künstlerin und ihrer Vorstellung von der Natur der Dinge. Elena Mokina arbeitet gern mit Öl, Pastell, Acryl und in der letzten Zeit mit Ton.

Ihre geistigen Lehrer sind Wassily Kandinsky, Malevitsch, Pawel Filonow, Paul Cezanne und viele andere große Künstler, wobei sie keine Angst davor hat, einem anderen Künstler ähnlich zu sein.

"Die Harmonie ist unfassbar. Das Leben eines Künstlers ist nur der Versuch, sie zu erreichen durch Verminderung der Disharmonie. Mit jedem geschaffenen Werk finde ich philosophischen Frieden mit dieser Welt." (Elena Mokina)

 
 

Jurij Galusinskij, geboren in Moskau, wurde durch Kunstunterricht an der Moskauer Schule für kunstbegabte Kinder und Jugendliche gefördert. Nach seinem Studium an der Kunsthochschule in Moskau wurde Galusinskij Mitglied des "internationalen Kunstverbandes in Moskau". Es folgte die Ausreise nach Deutschland und Aufnahme der Tätigkeit als Bühnenmaler am Städt. Theater Heidelberg. Juri Galusinskij ist Mitglied im "Bundesverband Bildender Künstler" und in der "Heidelberger Künstlergruppe 79 e.V.".

Der Künstler hat seit 1988 zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen.

Sein künstlerisches Schaffen ist von einer Weltsicht geprägt, die den Menschen und seine Umgebung in den Mittelpunkt stellt. Galusinskij's Bilder sollen die goldene Mitte zwischen Gegenstand und Abstraktion zeigen, mit überwiegend intensiven Farben und plastischer Modellierung der Form. Mit seinen "Überdimensionalen-Köpfe"-Serien, Häuser- und Katzen-Serien soll der innere Klang der Formen und Farben zum Ausdruck gebracht werden, um die Seele des Betrachters in Vibration zu versetzen, emotionale Wirkung hervorzurufen.

zurück